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Kapitel 6. Technische Hilfe und Ausbildung

Author(s):
International Monetary Fund
Published Date:
November 2005
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Neben der wirtschaftspolitischen Beratung von Mitgliedsländern im Zusammenhang mit der Beobachtung ihrer Volkswirtschaften und seiner Kreditprogramme gewährt der IWF technische Hilfe und stellt Ausbildungsmöglichkeiten für Bedienstete der Mitgliedsländer bereit. Diese Leistungen sind für Entwicklungsländer auf Antrag meist gebührenfrei.

Der IWF wendet jährlich etwa 80 Mio. $ für technische Hilfe und Ausbildung auf. Der Fonds verfolgt damit das Ziel, seine Mitgliedsländer beim Aufbau von Kenntnissen, Fähigkeiten und effektiveren Institutionen auf jenen Gebieten zu unterstützen, auf denen er über entsprechende Sachkenntnis verfügt. Dazu gehören die Fiskal-, Geld- und Devisenpolitik, das Zentralbankwesen, die Finanzmarktregulierung und -aufsicht sowie die öffentlichen Haushalte und die Wirtschaftsstatistik. Fast 70 Prozent der Ausgaben des IWF für technische Hilfe fließen in Länder mit einem jährlichen BIP von weniger als 1.000 $ pro Kopf.

Um die Wirkung seiner eigenen Maßnahmen zu erhöhen, arbeitet der Fonds auch eng mit einer Reihe anderer Anbieter technischer Hilfe zusammen. Zum Beispiel hat die FIRST-Initiative zur Reform und Stärkung des Finanzsektors (Financial Sector Reform and Strengthening – FIRST), ein von mehreren Gebern getragenes Programm im Volumen von 53 Mio. $, in enger Kooperation mit dem Fonds 23 Projekte durchgeführt; der Fonds hat hierfür mehr als 2,6 Mio. $ bereitgestellt. Die meisten dieser Projekte zielen darauf, die Empfehlungen umzusetzen, die im Rahmen des von IWF und Weltbank gemeinsam durchgeführten Programms zur Bewertung des Finanzsektors (FSAP) gemacht wurden. Insgesamt hat die FIRST-Initiative 46 FSAP-bezogene Projekte mit Kosten in Höhe von fast 8 Mio. $ durchgeführt.

Die technische Hilfe des IWF wird von verschiedenen Abteilungen des Fonds bereitgestellt, wobei die Abteilung Fiskalpolitik und die Abteilung Währungs- und Finanzsysteme die größten Anbieter sind. Sie wird vom Büro für das Management der technischen Hilfe (OTM) im Büro des Geschäftsführenden Direktors koordiniert und überwacht. Die Ausbildung wird durch das IWF-Institut in Zusammenarbeit mit anderen Abteilungen am Hauptsitz, vor Ort und durch regionale Ausbildungsinstitute bereitgestellt.

Die technische Hilfe wird auf vielfältige Weise gewährt. IWF-Stabsmitarbeiter können in Mitgliedsländer entsandt werden, um Regierungs- und Notenbankbedienstete bei speziellen Fragen zu beraten. Außerdem kann der Fonds Fachleute für kurz- oder langfristige Einsätze abstellen. Seit 1993 stellt der Fonds einen kleinen, aber zunehmenden Teil seiner technischen Hilfe durch regionale Zentren bereit.

Die regionalen Zentren für technische Hilfe werden von Lenkungsausschüssen geleitet, die mit Vertretern der teilnehmenden Länder und der unterstützenden Geberbehörden sowie mit Beobachtern aus regionalen, am Kapazitätsaufbau beteiligten Institutionen besetzt werden. Jedes Land ernennt einen Vertreter und einen Stellvertreter für den Ausschuss. Die Koordinatoren der Zentren aus dem IWF-Stab sind verantwortlich für das Tagesgeschäft der Zentren. Mit Eröffnung eines neuen Zentrums im Nahen Osten (METAC) im Oktober 2004 sind mit Unterstützung des Fonds nun insgesamt fünf Zentren errichtet worden: zwei in Afrika (West AFRITAC mit Sitz in Bamako, Mali, zuständig für das westliche Afrika, und East AFRITAC mit Sitz in Daressalam, Tansania, zuständig für das östliche Afrika), und jeweils eines in der karibischen Region (CARTAC) und in der pazifischen Region (PFTAC) in Barbados bzw. Fidschi. Das METAC hat seinen Sitz in Beirut, Libanon, und versorgt Afghanistan, Ägypten, Irak, Jemen, Jordanien, Libanon, Libyen, Sudan, Syrien sowie das Westjordanland und den Gazastreifen. Es konzentriert sich darauf, Ländern der Region, die sich in der Konfliktfolgezeit befinden, dabei zu helfen, die makroökonomische Stabilität zurückzugewinnen und die wesentlichen politischen Institutionen aufzubauen. Im Oktober 2004 beschloss der IWF, das Mandat des CARTAC (das Anfang 2005 auslaufen sollte) bis 2007 zu verlängern. Das 2001 errichtete CARTAC gewährt 20 karibischen Inselstaaten und -territorien technische Hilfe und Ausbildung. Es wird vom IWF und acht bilateralen und multilateralen Gebern unterstützt.

Während des Geschäftsjahres 2005 weitete der IWF seine Maßnahmen in den prioritären Bereichen aus. Er war bemüht, die Wirkung seiner Maßnahmen durch Zusammenarbeit mit anderen Gebern technischer Hilfe und durch die Mobilisierung externer Finanzmittel zu erhöhen und er überprüfte die Effektivität seiner technischen Hilfe.

Technische Hilfe im Geschäftsjahr 2005

Die Maßnahmen im Bereich der technischen Hilfe wurden im Geschäftsjahr 2005 in einer Reihe vorrangiger Bereiche ausgeweitet und verstärkt. Dazu gehört die Handelserleichterung, was zeigt, wie wichtig die Handelsliberalisierung für die Anstrengungen der einkommensschwachen Länder zur Förderung des Wachstums ist (Kasten 6.1).

Kasten 6.1Handelsbezogene technische Hilfe und Aufbau von Institutionen

Die im August 2004 in der Welthandelsorganisation (WTO) getroffene Vereinbarung über die Schaffung der Verhandlungsrahmen und Modalitäten für die Doha-Handelsrunde forderte den Fonds und andere internationale Institutionen auf, technische Hilfe für die Erleichterung des Handels bereitzustellen. Der Fonds und andere Institutionen errichteten im Anschluss daran ein Informationsnetzwerk, das sie in die Lage versetzt, wirksam auf den jeweiligen Bedarf an technischer Hilfe einzugehen.

Der wichtigste Anbieter der handelsbezogenen technischen Hilfe des Fonds ist die Abteilung Fiskalpolitik, die Hilfe für die Modernisierung der Zollverwaltung und die Tarifreform gewährt. Die technische Hilfe des Fonds für die Zollverwaltung ist strategischer Natur und zielt darauf, den allgemeinen Rahmen für die Reformen und die laufende Überwachung bereitzustellen. Für die Unterstützung bei konkreten Einzelfragen sind andere Spender zuständig. Im Gegensatz dazu wird die technische Hilfe auf dem Gebiet der Handelspolitik normalerweise in Form einmaliger Dienstreisen gewährt, deren Beratung über den Zolltarif hinausgeht und die Steuerpolitik erfasst, da die Länder, die Zolltarife senken, die reduzierten Handelseinnahmen durch Erhöhung des inländischen Steueraufkommens kompensieren müssen. Insgesamt hat die Abteilung Fiskalpolitik in den letzten Jahren eine moderate Zunahme der Dienstreisen im Bereich der handelsbezogenen technischen Hilfe verzeichnet. Die regionalen Zentren des IWF für technische Hilfe gewähren ebenfalls in unterschiedlichem Umfang Hilfe auf diesem Gebiet.

Der Fonds engagiert sich mit anderen internationalen Partnern in einem gemeinsamen Projekt, das darauf abzielt, den Handel in den Armutsbekämpfungsstrategien, bei der handelsbezogenen technischen Hilfe und beim Kapazitätsaufbau stärker in den Vordergrund zu rücken. Im Zentrum dieses Programms steht die Mitwirkung des Fonds im Integrierten Rahmenplan (Integrated Framework – IF), einem gemeinsamen Projekt von sechs Institutionen (IWF, International Trade Center, Konferenz der Vereinten Nationen für Handel und Entwicklung (UNCTAD), Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP), Welt-bank und Welthandelsorganisation (WTO), die den Vorsitz führt). An diesem Projekt sind auch bilaterale Geber und Entwicklungsländer beteiligt. Der IF koordiniert Studien zur Untersuchung der Handelsintegration (Diagnostic Trade Integration Studies) in den Entwicklungsländern, die oft unter Federführung der Weltbank mit Unterstützung des Fonds erstellt werden. Die Studien identifizieren Prioritäten im Bereich der Wirtschaftspolitik und der technischen Hilfe (“Maßnahmen-Matrix”), die anschließend in nationalen Arbeitsgruppen überprüft werden, in denen die Regierung, der Privatsektor und die Zivilgesellschaft vertreten sind. Das Ziel besteht darin, die Prioritäten in nationale Entwicklungs- und Armutsbekämpfungsstrategien zu integrieren. Die Maßnahmen-Matrizen werden den Gebern bei Bedarf für Finanzierungsanträge vorgelegt. Der IF hat jedoch selbst auch gewisse Finanzierungsmöglichkeiten für Kapazitätsaufbauprojekte, die rasche Folgemaßnahmen erfordern. (In Kasten 2.1 wird die Rolle des Fonds in der Handelspolitik näher erläutert.)

Slowenien

Aufgrund einer umsichtigen makroökonomischen Politik, schrittweise durchgeführter Strukturreformen sowie politischer und sozialer Geschlossenheit hat Slowenien seit 1995 ein durchschnittliches jährliches reales BIP-Wachstum von etwa vier Prozent und makroökonomische Stabilität zu verzeichnen. Dank einer konservativen Fiskalpolitik, die das Defizit unter 1½ Prozent des BIP hielt, und einer hohen Sparquote der privaten Haushalte ist die außenwirtschaftliche Position ausgeglichen. Die Kombination aus Geld- und Währungspolitik war unorthodox: Die Zinssätze wurden zwar als Reaktion auf Inflationsdruck und -erwartungen angepasst, der Wechselkurs wurde jedoch so gesteuert, dass zinsempfindliche Kapitalzuflüsse verhindert wurden.

Slowenien wurde am 1. Mai 2004 Mitglied der Europäischen Union und trat am 28. Juni 2004 dem WKM 2 bei (Wechselkursmechanismus 2). Slowenien ist auf bestem Wege, sein Ziel zu erreichen, dem Euro im Januar 2007 beizutreten; das Land erfüllt bereits alle Maastricht-Kriterien mit Ausnahme des Inflationskriteriums. Um die Inflation, die im Jahr 2004 von acht Prozent auf 3,6 Prozent zurückging, noch weiter zu senken, verfolgen die Behörden eine strenge Fiskalpolitik, eine straffe Geldpolitik, Lohnzurückhaltung und Mäßigung bei der Anpassung der administrativen Preise.

Slowenien ist das einzige Transformationsland, das kein IWF-gestütztes Programm hatte, das Land hat aber technische Hilfe erhalten. Sein Finanzsektor wurde im Rahmen des Programms zur Bewertung des Finanzsektors (FSAP) begutachtet and anschließend aktualisiert und der Fonds hat zudem eine Reihe von Berichten über die Einhaltung von Standards und Kodizes für Slowenien abgeschlossen.

Zusammenarbeit zwischen Slowenien und IWF im GJ 2005

April–Mai 2004Der Fonds leistet technische Hilfe im Bereich der Leistungsinformationen, um die Budgetierung zu verbessern
Mai 2004Abschluss der Artikel-IV-Konsultation für das Jahr 2004; Veröffentlichung der Aktualisierung der Beurteilung der Finanzsektorstabilität mit ROSCs für Banken- und Versicherungsaufsicht
Juli 2004Stabsbesuch
November 2004Technische Hilfe für die Verbuchung von Geschäftsvorgängen im internationalen Handel mit Dienstleistungen
März 2005Diskussion über die Artikel-IV-Konsultation des Jahres 2005

Das von IWF und Weltbank durchgeführte Programm zur Bewertung des Finanzsektors, das wichtige Informationen für die Überwachungstätigkeit des IWF liefert, unterstützt die Mitglieder in ihren Bemühungen, im Finanzsektor bessere Institutionen aufzubauen (siehe Kapitel 2). Hierzu wird zunächst eine Bestandsaufnahme durchgeführt. Danach werden ein Zeitplan sowie Prioritäten für die technische Hilfe vorgegeben. Der Fonds hielt im Juni 2004 ein Seminar ab, um Länderbehörden mit den FSAP-Methoden und -Instrumenten vertraut zu machen.

Nach der Aussprache des Exekutivdirektoriums im Juli 2004 über die Zweijahresüberprüfung der Überwachung, bei der die Exekutivdirektoren die Notwendigkeit betonten, sich stärker auf Wechselkursfragen zu konzentrieren, diskutierte das Direktorium im Dezember 2004 auf einem Seminar ein Stabsdokument, das Orientierungshilfen für Länder bietet, die von einem festen zu einem flexiblen Wechselkurs übergehen wollen. Die Leitlinien basieren auf der Erfahrung von Ländern, die einen solchen Übergang erfolgreich bewältigt haben (siehe Kapitel 2). Im Anschluss daran wurden in verschiedenen Bereichen Folgearbeiten zur Entwicklung einer sachdienlichen Beratung eingeleitet. Das Direktorium hob dabei die folgenden Bereiche hervor: das Tempo und die Reihenfolge der Schritte in Richtung auf eine Wechselkursfreigabe, Maßnahmen zur Vermeidung eines ungeordneten Ausstiegs aus einem Festkurssystem, Faktoren, die einen geordneten Ausstieg dauerhaft machen sowie die Entwicklung eines angemessenen Risikomanagementsystems.

Der IWF-Stab hat mehrere regionale Treffen veranstaltet, um die wichtigsten Erkenntnisse des Stabspapiers über die Durchführung der Geldpolitik in verschiedenen Stadien der Marktentwicklung, das im November 2004 im Direktorium erörtert wurde (siehe Kapitel 2), weiterzugeben und Kommentare von den Mitgliedsländern einzuholen. Im März 2005 fand in Zusammenarbeit mit dem Pazifischen Zentrum für technische Hilfe im Finanzbereich (PFTAC) in der Zentralbank von Fidschi eine regionale Informationsveranstaltung für die pazifischen Inseln statt. Eine ähnliche Veranstaltung wurde im Mai 2005 in Zusammenarbeit mit dem karibischen Zentrum für Währungsstudien (Carribean Center for Monetary Studies) durchgeführt. Für das nächste Jahr ist geplant, in Zusammenarbeit mit den Zentren für technische Hilfe in Afrika und im Nahen Osten weitere Veranstaltungen durchzuführen. Die bisher durchgeführten Veranstaltungen haben die wichtigsten Schlussfolgerungen der Studie bestätigt und haben dem IWF-Stab einen Überblick über die Schwachstellen vermittelt, die bei der Umsetzung der Geldpolitik in Ländern mit schwach entwickelten Märkten auftreten. Sie haben außerdem nützliches Material für die Entwicklung verschiedener Optionen für die Umsetzung der Geldpolitik in Ländern in verschiedenen Stadien der Marktentwicklung geliefert.

Die erste Phase der Bewertung von Offshore-Finanzzentren, die 2000 begann, wurde bis zum Ende des Geschäftsjahres 2005 im Wesentlichen abgeschlossen. Die Bewertungen der Bekämpfung der Geldwäsche und der Finanzierung des Terrorismus (Anti-Money Laundering/Combating the Financing of Terrorism – AML/CFT) wurden ergänzt durch eine erweitete Bereitstellung technischer Hilfe auf den Gebieten, die vom revidierten Standard abgedeckt werden. Dabei handelt es sich um die 40+8 Empfehlungen der Aktionsgruppe zur Bekämpfung der Geldwäsche (Financial Aktion Task Force – FATF), die im März 2004 vom IWF-Direktorium gebilligt wurden. Seit 2001 hat der IWF weltweit zahlreiche Aufklärungsseminare und Ausbildungsveranstaltungen durchgeführt, um die Behörden der Mitgliedsländer auf die internationalen Standards hinsichtlich AML/CFT sowie auf Themen, die ihre Länder direkt betreffen, aufmerksam zu machen. Die Arbeit des Fonds im Bereich von AML/CFT erfolgt in enger Zusammenarbeit mit der FATF, FATF-ähnlichen regionalen Gremien und den Vereinten Nationen.

Auf dem Gebiet der Datenqualität und der Regierungspraktiken hat der IWF im Dezember 2004 den “Entwurf eines Leitfadens für Transparenz der Einnahmen aus der Rohstoffwirtschaft” in seine Webseite eingestellt und die Öffentlichkeit um Anmerkungen gebeten. Der “Leitfaden” zielt darauf Ländern zu helfen, die Regierungs- und Transparenzfragen anzugehen, die sich im Zusammenhang mit der Verwaltung von Einnahmen aus der Rohstoffwirtschaft stellen. Dazu gehören Bodenschätze wie Erdöl und Erdgas sowie der Bergbau (siehe Kapitel 2).

Im Februar 2005 befasste sich das Exekutivdirektorium auf einem Seminar mit der technischen Hilfe des IWF an Länder in der Konfliktfolgezeit im Bereich der Geld- und Fiskalpolitik. Die Direktoren stellten fest, dass der Fonds in Zusammenarbeit mit den Länderbehörden und anderen Gebern eine wichtige Rolle beim Wiederaufbau von Schlüsselinstitutionen spielt, die wichtig für die Wiederherstellung der makroökonomischen Stabilität sind und die Basis für nachhaltiges Wachstum in diesen Ländern legen. (Siehe Kapitel 3 mit einer Beschreibung der Notfallkredite des Fonds an Länder in der Konfliktfolgezeit.)

Der IWF misst seine technische Hilfe unter anderem dadurch, dass er die Zeit erfasst, die er für die Unterstützung der Länder aufwendet. Im Geschäftsjahr 2005 setzte der IWF den Gegenwert von fast 381 Personenjahren für die technische Hilfe ein. Dies war um vier Prozent höher als im Geschäftsjahr 2004 und um mehr als 80 Personenjahre höher als vor einem Jahrzehnt (300,5 Personenjahre im Geschäftsjahr 1995).

Als Reaktion auf neue Bedürfnisse innerhalb von bestimmten Programmbereichen wurde die technische Hilfe für Politikreformen und Kapazitätsaufbau im Geschäftsjahr 2005 erhöht. Dazu zählen Maßnahmen der Ländern, die darauf abzielen, internationale Standards und Kodizes einzuhalten und Verbesserungen im Finanzsektor zu erreichen. Die technische Hilfe im Bereich der Initiative für hochverschuldete arme Länder (HIPCs) ging auf Grund des fortgeschrittenen Stadiums der Initiative zurück (Tabelle 6.1).

Tabelle 6.1Programmbereiche der technischen Hilfe, GJ 2003–05

(Vor Ort durchgeführte Hilfe in Personenjahren)1

GJ 2003GJ 2004GJ 2005
Wichtigste Programmbereiche
Krisenprävention34,934,827,7
Armutsbekämpfung60,857,058,5
Krisenlösung und -management26,325,223,6
Hilfe nach Konflikten/Isolation30,427,228,1
Regional41,257,063,8
Insgesamt193,6201,1201,6
Wichtigste Politikinitiativen und -anliegen
Hilfe bei Standards und Kodizes, außer FSAP18,121,714,8
FSAP-bezogen6,09,915,4
HIPC-bezogen16,811,55,7
Offshore-Finanzplätze und AML/CFT10,48,611,3
Politikreform/Kapazitätsaufbau142,3147,4154,4
Sonstiges1,9
Insgesamt193,6201,1201,6
Quelle: IWF-Büro für das Management der technischen Hilfe.Hinweis: FSAP = Programm zur Bewertung des Finanzsektors, HIPC = Hochverschuldete arme Länder, AML/CFT = Bekämpfung der Geldwäsche und der Terrorismusfinanzierung.

Abzüglich der in der Zentrale für technische Hilfe durchgeführten Aktivitäten. Ein effektives Personenjahr an technischer Hilfe beträgt 260 Tage.

Quelle: IWF-Büro für das Management der technischen Hilfe.Hinweis: FSAP = Programm zur Bewertung des Finanzsektors, HIPC = Hochverschuldete arme Länder, AML/CFT = Bekämpfung der Geldwäsche und der Terrorismusfinanzierung.

Abzüglich der in der Zentrale für technische Hilfe durchgeführten Aktivitäten. Ein effektives Personenjahr an technischer Hilfe beträgt 260 Tage.

Von allen Regionen erhielten die afrikanischen Länder südlich der Sahara weiterhin den größten und sogar zunehmenden Anteil der technischen Hilfe des IWF. Auch in der asiatisch-pazifischen Region nahm die technische Hilfe – ausgehend von einem bereits hohem Niveau – weiter zu. Dies war zum Teil auf die Hilfe zurückzuführen, die Ländern in der Konfliktfolgezeit wie Kambodscha und Timor-Leste gewährt wurde sowie auf die Unterstützung für Reformen in China, Indonesien und der Mongolei. Die technische Hilfe an andere geografische Regionen sowie für interregionale Projekte blieb in etwa auf dem Stand der letzten drei Jahre (siehe Tabelle 6.2 und Schaubild 6.1).

Tabelle 6.2Bereitstellung und Quellen der technischen Hilfe, GJ 2001–05

(In effektiven Personenjahren)1

GJ 2001GJ 2002GJ 2003GJ 2004GJ 2005
IWF-Haushalt für technische Hilfe265,5268,8262,2262,1283,4
Stabsmitarbeiter171,8172,2174,1186,1195,6
In der Zentrale tätige Berater22,723,220,120,627,4
Sachverständige vor Ort71,073,468,055,460,4
Externe Ressourcen der technischen Hilfe77,777,893,5105,397,1
Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen8,49,69,68,15,8
Japan59,556,261,961,652,5
Sonstige Kofinanzierer9,812,022,035,638,9
Gesamtmittel der technischen Hilfe343,3346,6355,7367,4380,6
Regionale Bereitstellung technischer Hilfe2275,8280,0286,5291,1301,4
Afrika68,271,972,183,886,9
Asien and Pazifik57,063,167,569,068,2
Europa I30,230,327,7
Europa II40,832,625,1
Europa35,534,5
Naher Osten27,822,426,5
Naher Osten und Zentralasien40,145,1
Westliche Hemisphäre23,728,032,626,632,7
Regional und interregional28,031,735,136,033,9
Nicht-regionale technische Hilfe367,566,669,276,479,2
Gesamtbereitstellung technischer Hilfe343,3346,6355,7367,4380,6
Bereitstellung technischer Hilfe nach IWF-Abteilung
Abteilung Fiskalpolitik101,2115,5120,0122,0127,0
Abteilung Währungs- und Finanzsysteme111,997,594,395,699,5
Abteilung Statistik48,249,255,759,053,1
IWF-Institut54,456,055,453,657,0
Abteilung Recht15,415,519,623,923,5
Sonstige Abteilungen412,212,910,713,320,4
Quelle: IWF-Büro für das Management der technischen Hilfe.

Ein effektives Personenjahr technischer Hilfe beträgt 260 Tage. Eine neue Definition, die seit 2001 verwendet wird; die Daten werden rückwirkend angepasst.

Im Geschäftsjahr 2004 wurde die frühere Abteilung Europa II aufgelöst, und die davon betroffenen Länder wurden auf die neu eingerichtete Abteilung Europa und die Abteilung Naher Osten und Zentralasien aufgeteilt.

Indirekte technische Hilfe, darunter Grundsatzfragen, Management, Evaluierung sowie sonstige mit technischer Hilfe zusammenhängende Aktivitäten.

Enthält die Abteilung Grundsatzpolitik, die Abteilung Technologie und allgemeine Dienste sowie das Büro für das Management der technischen Hilfe.

Quelle: IWF-Büro für das Management der technischen Hilfe.

Ein effektives Personenjahr technischer Hilfe beträgt 260 Tage. Eine neue Definition, die seit 2001 verwendet wird; die Daten werden rückwirkend angepasst.

Im Geschäftsjahr 2004 wurde die frühere Abteilung Europa II aufgelöst, und die davon betroffenen Länder wurden auf die neu eingerichtete Abteilung Europa und die Abteilung Naher Osten und Zentralasien aufgeteilt.

Indirekte technische Hilfe, darunter Grundsatzfragen, Management, Evaluierung sowie sonstige mit technischer Hilfe zusammenhängende Aktivitäten.

Enthält die Abteilung Grundsatzpolitik, die Abteilung Technologie und allgemeine Dienste sowie das Büro für das Management der technischen Hilfe.

Schaubild 6.1Technische Hilfe nach Region, GJ 2005

(Prozent der gesamten regionalen Hilfe, in effektiven Personenjahren)

Unter den Abteilungen des Fonds blieb die Abteilung Währungs- und Finanzsysteme der größte Anbieter technischer Hilfe. Sie stellte etwa 127 Personenjahre an Hilfe bereit, worin sich die Finanzsektorinitiativen des Fonds widerspiegeln. Die Abteilung Fiskalpolitik, der zweitgrößte Anbieter technischer Hilfe, erhöhte die Bereitstellung von technischer Hilfe auf 99,5 Personenjahre. Während die technische Hilfe der Abteilung Statistik gegenüber dem Vorjahr etwas zurückging, blieb die technische Hilfe der Abteilung Recht auf Grund ihrer Beteiligung an der Bekämpfung der Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung auf dem gleichen Niveau (siehe Tabelle 6.2 und Schaubild 6.2). Während des Geschäftsjahres 2005 begann die Abteilung Internationale Kapitalmärkte mit der Bereitstellung von technischer Hilfe in den Bereichen Anlegerpflege, bestimmten Aspekten des Passivamanagements und der Entwicklung der lokalen Kapitalmärkte.

Schaubild 6.2Technische Hilfe nach Abteilung, GJ 2005

(Prozent der Gesamtmittel, in effektiven Personenjahren)

Das IWF-Institut

Das IWF-Institut bietet Regierungsmitarbeitern aus den Mitgliedsländern ein Angebot an Kursen und Seminaren, das sich auf vier Kernbereiche konzentriert – makroökonomische Steuerung sowie Finanzmarkt-, Fiskal- und Außenwirtschaftspolitik. Die Kurse und Seminare werden vom Stab des Instituts und den Stäben anderer IWF-Abteilungen durchgeführt, wobei manchmal auf die Hilfe von externen Wissenschaftlern und Experten zurückgegriffen wird. Die Ausbildung findet am IWF-Hauptsitz in Washington, D.C., und an verschiedenen Orten in Übersee statt. Regierungsmitarbeitern aus Entwicklungs- und Transformationsländern wird bei der Annahme ein gewisser Vorrang eingeräumt.

Im Geschäftsjahr 2005 bot das IWF-Institut mit Unterstützung anderer IWF-Abteilungen 124 Kurse für Regierungsmitarbeiter an, die von etwa 3900 Teilnehmern besucht wurden (siehe Tabelle 6.3). Etwa zwei Drittel dieser Ausbildungsmaßnahmen (gemessen an der Zahl der Kurse) und etwa die Hälfte (gemessen in Teilnehmerwochen) wurden durch die sechs regionalen Ausbildungsinstitute des IWF bereitgestellt, die ihren Sitz in Brasilien, China, Österreich, Singapur, Tunesien und den Vereinigten Arabischen Emiraten haben (siehe Tabelle 6.4). Die Ausbildung in Washington, die längere Kurse beinhaltet, spielte weiterhin eine wichtige Rolle; auf sie entfiel etwa ein Drittel der Teilnehmerwochen. Der Rest der Ausbildung fand an Orten in Übersee außerhalb des regionalen Netzwerks des IWF statt, überwiegend als Teil der laufenden Zusammenarbeit zwischen dem IWF-Institut und nationalen oder regionalen Ausbildungsprogrammen, sowie in Form von Fernlehrgängen, die auch einzelne Abschnitte enthielten, die in Washington durchgeführt wurden.

Tabelle 6.3Ausbildungsprogramme des IWF-Instituts für Bedienstete, GJ 2001–05
GJ 2001GJ 2002GJ 2003GJ 2004GJ 2005
Ausbildung in der Zentrale
Kurse und Seminare2118201820
Teilnehmer760695698614713
Teilnehmerwochen3 5842 7183 0092 7642 900
Regionale Institute und Programme1
Kurse und Seminare6473738285
Teilnehmer1 9982 2912 3022 6072 572
Teilnehmerwochen3 6914 2613 9694 4494 509
Sonstige Ausbildung in Übersee
Kurse und Seminare1916171816
Teilnehmer569439496551507
Teilnehmerwochen1 050828899949857
Fernunterricht2
Kurse13323
Teilnehmer4012011072112
Teilnehmerwochen166551490344607
Kurse und Seminare insgesamt105110113120124
Teilnehmer insgesamt3 3673 5453 6063 8443 904
Teilnehmerwochen insgesamt8 4918 3588 3678 5068 872
Quelle: IWF-Institut.

Einschließlich Gemeinsames Institut in Wien (gegründet 1992), Regionales IWF-Ausbildungszentrum in Singapur (1998), Regionales IWF-AWF-Ausbildungsprogramm (AWF – Arabischer Währungsfonds) in den Vereinigten Arabischen Emiraten (1999), Gemeinsames Afrika-Institut in Côte d’Ivoire und Tunesien (1999), Gemeinsames Ausbildungsprogramm von China und IWF (2000) sowie Gemeinsames regionales Ausbildungszentrum für Lateinamerika in Brasilien (2001). Kurse, die von der Afrikanischen Entwicklungsbank und der Weltbank im Gemeinsamen Afrika-Institut durchgeführt wurden, sowie die von den österreichischen Behörden im Gemeinsamen Institut in Wien angebotenen Kurse werden von den Daten nicht erfasst.

Um Doppelzählungen zu vermeiden, wird nur der Präsensunterricht in der Zahl der Kurse und Seminare sowie in der Zahl der Teilnehmer erfasst. Die Teilnehmerwochen erfassen sowohl die Fernunterrichts- als auch die Präsensunterrichts-Komponenten. Im GJ 2005 wurden vier Fernkurse abgeschlossen. Die Präsensunterrichts-Komponente für einen dieser Kurse erfolgt im GJ 2006.

Quelle: IWF-Institut.

Einschließlich Gemeinsames Institut in Wien (gegründet 1992), Regionales IWF-Ausbildungszentrum in Singapur (1998), Regionales IWF-AWF-Ausbildungsprogramm (AWF – Arabischer Währungsfonds) in den Vereinigten Arabischen Emiraten (1999), Gemeinsames Afrika-Institut in Côte d’Ivoire und Tunesien (1999), Gemeinsames Ausbildungsprogramm von China und IWF (2000) sowie Gemeinsames regionales Ausbildungszentrum für Lateinamerika in Brasilien (2001). Kurse, die von der Afrikanischen Entwicklungsbank und der Weltbank im Gemeinsamen Afrika-Institut durchgeführt wurden, sowie die von den österreichischen Behörden im Gemeinsamen Institut in Wien angebotenen Kurse werden von den Daten nicht erfasst.

Um Doppelzählungen zu vermeiden, wird nur der Präsensunterricht in der Zahl der Kurse und Seminare sowie in der Zahl der Teilnehmer erfasst. Die Teilnehmerwochen erfassen sowohl die Fernunterrichts- als auch die Präsensunterrichts-Komponenten. Im GJ 2005 wurden vier Fernkurse abgeschlossen. Die Präsensunterrichts-Komponente für einen dieser Kurse erfolgt im GJ 2006.

Tabelle 6.4Regionale Ausbildungsprogramme des IWF-Instituts
Datum der EinrichtungStandortGemeinsame TrägerGeplante Teilnehmerländer
Gemeinsames Institut in Wien1992ÖsterreichÖsterreichische Behörden, Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung, Organisation für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Weltbank sowie Welthandelsorganisation1Transformationsländer in Europa und Asien
Regionales IWF-Ausbildungszentrum in Singapur1998SingapurRegierung von SingapurEntwicklungs- und Transformationsländer in Asien und im pazifischen Raum
Regionales IWF-AWF-Ausbildungsprogramm1999Vereinigte Arab. EmirateArabischer WährungsfondsMitgliedsländer des Arab. Währungsfonds
Gemeinsames Afrika-Institut21999TunesienAfrikanische Entwicklungsbank, WeltbankAfrikanische Länder
Gemeinsames Ausbildungsprogramm von China und IWF2000ChinaZentralbank von ChinaChina
Gemeinsames regionales Ausbildungszentrum für Lateinamerika2001BrasilienRegierung von BrasilienLateinamerikanische Länder

Eine Reihe anderer europäischer Länder und die Europäische Union sind zwar keine offiziellen Träger des Gemeinsamen Instituts in Wien, leisten jedoch finanzielle Unterstützung.

Im Jahr 2003 hat das Gemeinsame Afrika-Institut seine Geschäftstätigkeit aufgrund der Sicherheitslage in Côte d’Ivoire vorübergehend von Côte d’Ivoire nach Tunesien verlegt.

Eine Reihe anderer europäischer Länder und die Europäische Union sind zwar keine offiziellen Träger des Gemeinsamen Instituts in Wien, leisten jedoch finanzielle Unterstützung.

Im Jahr 2003 hat das Gemeinsame Afrika-Institut seine Geschäftstätigkeit aufgrund der Sicherheitslage in Côte d’Ivoire vorübergehend von Côte d’Ivoire nach Tunesien verlegt.

Die Zahl der Ausbildungskurse und Seminare stieg im Geschäftsjahr 2005 um mehr als drei Prozent und die Zahl der Teilnehmerwochen nahm um über vier Prozent zu. Fast zwei Drittel des bei der Ausbildung festzustellenden Anstiegs bei den Teilnehmerwochen war auf eine Ausweitung des Fernlehrprogramms zurückzuführen. Mit finanzieller Unterstützung der französischen und britischen Regierung wurden zwei Fernlehrgänge für afrikanische Regierungsmitarbeiter zusätzlich eingerichtet. Die Bereitstellung der technischen Hilfe wurde im Geschäftsjahr 2005 auch dadurch erleichtert, dass das Gemeinsame Afrika-Institut nach seinem Umzug von Côte d’Ivoire nach Tunesien im Geschäftsjahr 2004 ganzjährig Ausbildungsmaßnahmen anbieten konnte.

Das IWF-Institut legte weiterhin sehr großen Wert darauf, sein Lehrprogramm weiterzuentwickeln und sein Programm den Bedürfnissen der Mitgliedsländer anzupassen. Im Geschäftsjahr 2005 wurden neue Kurse zu Themen wie fiskalische Dezentralisierung, makroökonomische Steuerung und Verschuldungsfragen durchgeführt. Das Institut bot außerdem seinen ersten Fernlehrgang in französischer Sprache an, und zwar über Finanzplanung und -politik. Des Weiteren wurde zum ersten Mal eine arabische Fassung des Kurses über makroökonomische Steuerung und Finanzsektorfragen angeboten. Die Ausbildung auf dem Gebiet der Bekämpfung der Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung wurde verstärkt, um die IWF-Initiativen auf diesem Gebiet zu unterstützen. Das Institut bot darüber hinaus sowohl in Washington als auch durch die regionalen Institute und Programme kurze Seminare zu wichtigen aktuellen Fragen, die auf die Bedürfnisse hochrangiger Regierungsmitarbeiter zugeschnitten waren. Im Geschäftsjahr 2005 befassten sich die Seminare mit Themen wie der wirtschaftlichen Integration der arabischen Staaten, der Verbriefung von Forderungen und strukturierten Finanzierungen, dem Wechselkurssystem Chinas, der Auslandshilfe sowie der makroökonomischen Steuerung.

Externe Finanzierung

Der IWF finanziert seine technische Hilfe und die Ausbildungsmaßnahmen überwiegend aus seinen eigenen Mitteln. Externe Finanzierungen bilden jedoch eine wichtige Ergänzung. Die externe Finanzierung wird in Form von Zuschüssen gewährt. Dies geschieht vor allem unter dem Rahmenkonto des IWF für technische Hilfe (Framework Administered Account for Technical Assistance Activities), aber auch durch Kostenteilungsvereinbarungen mit dem Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (United Nations Development Program – UNDP) sowie, in einer kleinen Zahl von Fällen, mittels direkter Erstattungsvereinbarungen. Im Geschäftsjahr 2005 wurden innerhalb des Rahmenkontos drei neue Unterkonten für insgesamt 19 Unterkonten eingerichtet. Es handelt sich dabei um das Unterkonto für das regionale Zentrum für technische Hilfe im Nahen Osten, das Unterkonto für technische Hilfe zur Formulierung und Steuerung der Wirtschafts- und Finanzpolitik und das Unterkonto für technische Hilfe Spaniens. Zu diesen Unterkonten gehören auch fünf Unterkonten mehrerer Geber zur Unterstützung des PFTAC, der AFRITACs, des METAC, der technischen Hilfe für den Irak und der technischen Hilfe für die Formulierung und Steuerung der Wirtschafts- und Finanzpolitik.

Im Geschäftsjahr 2005 machte die externe Finanzierung 26 Prozent der gesamten vom IWF bereitgestellten Hilfe aus. Japan blieb mit etwa 54 Prozent der gesamten externen Finanzierung für die technische Hilfe der größte einzelne Geber. Andere bilaterale Geber waren Australien, Brasilien, China, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Indien, Irland, Italien, Kanada, Luxemburg, Neuseeland, die Niederlande, Norwegen, Österreich, Portugal, die Russische Förderation, Schweden, die Schweiz, Singapur, das Vereinigte Königreich und die Vereinigten Staaten. Multilaterale Geber waren die Afrikanische Entwicklungsbank, der Arabische Währungsfonds, die Asiatische Entwicklungsbank, die Europäische Kommission, die Interamerikanische Entwicklungs-bank, das UNDP, die Vereinten Nationen und die Weltbank.

Überprüfung und Verbesserung der Wirksamkeit

Im Geschäftsjahr 2005 schloss das Unabhängige Evaluierungsbüro (IEO) einen Bericht über das Technische-Hilfe-Programm des Fonds ab (Kapitel 7 enthält eine ausführlichere Beschreibung der Aufgaben und Aktivitäten des IEO). Darüber hinaus gab das OTM eine unabhängige Evaluierung der AFRITACs in Auftrag. Diese ist Teil des formalen Evaluierungsprogramms, das im April 2003 eingeführt wurde (siehe Tabelle 6.5 zu anderen Evaluierungen, die im Geschäftsjahr 2006-07 geplant sind).

Tabelle 6.5Evaluierungsprogramm für technische Hilfe – GJ 2006–07
Gegenstand des EvaluierungsberichtsGeschäftsjahr
TH im Bereich der Steuerpolitik in Ländern, die aufgrund von Handels-und Zolltarifreformen vor Einnahmeeinbußen stehen2006
TH für Kapazitätsaufbau in vier ausgewählten Ländern im Bereich der Währungs- und Finanzsysteme
TH zur Bekämpfung der Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung2007
Verwaltung der öffentlichen Einnahmen – TH an Länder im Nahen Osten
Verwaltung der öffentlichen Einnahmen – TH an Südostasien
Allgemeines Datenweitergabesystem (GDDS) – Regionale TH-Projekte

Evaluierung der technischen Hilfe durch das IEO

Im Februar 2005 überprüfte das Exekutivdirektorium den Bericht des IEO über das Technische-Hilfe-Programm des Fonds. Die Direktoren unterstrichen die zunehmend wichtige Rolle, die die technische Hilfe des Fonds bei der Erfüllung der unterschiedlichen Bedürfnisse der Mitgliedsländer spielt, insbesondere auf den Gebieten der wirtschaftspolitischen Planung und Umsetzung sowie des Kapazitätsaufbaus. Sie stimmten darin überein, dass die wesentliche Stärke des Fonds im Bereich der technischen Hilfe darin besteht, rasch zu reagieren, seine Beratung auf die Verhältnisse der Mitglieder auszurichten und eine hochwertige, auf wirksamer Qualitätskontrolle basierende Analyse zu liefern. Was mögliche Verbesserungen angehe, so sei es erforderlich, eine eher mittelfristig angelegte Perspektive für die Festsetzung der Strategie und der Prioritäten der technischen Hilfe einzuführen, die Überwachung und Evaluierung von Umsetzung und Ergebnissen der technischen Hilfe zu verbessern, die Eigenverantwortung der Länder zu erhöhen und die Notwendigkeit von Prioritätsfiltern erneut zu prüfen.

Wie im IEO-Bericht anerkannt, hat der Fonds bereits Schritte auf diesen Gebieten unternommen. Darunter fällt beispielsweise die Einführung abteilungsspezifischer Strategiepläne für die technische Hilfe sowie ein geplantes Pilotprojekt, das Zusammenfassungen über geleistete technische Hilfen in ausgewählten Artikel-IV-Berichten liefern soll. Des Weiteren gehört dazu die Einführung des Evaluierungsprogramms für die technische Hilfe im Jahr 2003 und die Entwicklung des fondsweiten Informationsverwaltungssystems für technische Hilfe (Technical Assistance Information Management System – TAIMS, siehe Kasten 6.2). Gleichzeitig bleibt jedoch die Verbesserung der Effizienz der technischen Hilfe eine Herausforderung, und die Direktoren erörterten, wie die sechs zentralen Empfehlungen des IEO diese Bemühungen voranbringen könnten:

Kasten 6.2Das Informationsverwaltungssystem für technische Hilfe (TAIMS)

Während des Geschäftsjahres 2005 begann der IWF mit der ersten Phase des TAIMS. Dabei handelt es sich um ein mehrjähriges IT-Projekt, das die besten IT-Praktiken für die Bereitstellung und Verwaltung der technischen Hilfe im IWF einführt. Dadurch erhält der Fonds des Weiteren ein Instrument, das er für die wirksame Verwaltung von Ressourcen und Projekten, die Beziehungen zu den Gebern, die mittelfristige Planung sowie eine integrierte Überwachung und Evaluierung benötigt.

TAIMS, ein standardisiertes fondsweites System, wird in drei Phasen eingeführt, um einen schlüssigen, leicht zugänglichen und integrierten Überblick über die technische Hilfe der Abteilungen des Fonds zu ermöglichen. Es wird die Basis bilden für die Unterrichtung der Geschäftsleitung und des Exekutivdirektoriums über die Aktivitäten und letztendlich auch die Ergebnisse der technischen Hilfe.

In der TAIMS-Phase I wird ein fondsweites, standardisiertes und computergestütztes Informations- und Überwachungssystem für die technische Hilfe eingeführt, das die in vorhandenen Datenbanken vorliegenden Informationen über Projekte der technischen Hilfe zusammenfasst. Zusätzliche Informationen (wie die allgemeine Definition von Projekten, ihre Ziele und Ergebnisse, Aktivitäten und geplante Überwachungsmaßnahmen) werden in dieser Phase ebenfalls erfasst. Das System liefert sowohl eine verbale Beschreibung von Projekten als auch Informationen über den Einsatz von Ressourcen und die damit verbundenen Kosten.

In der TAIMS-Phase II wird der Schwerpunkt darauf gelegt, die mittelfristige Planung der technischen Hilfe zu verbessern, um die Festlegung strategischer und geschäftspolitischer Prioritäten besser in den Planungsprozess zu integrieren. Das Ziel besteht darin, den Fonds zu befähigen, seinen künftigen Ressourcenbedarf vorherzusagen. Es werden deshalb Instrumente entwickelt, die die Kapazitätsbedarfsermittlung (Resource Allocation Planning – RAP) erleichtern.

Vorbehaltlich der Billigung durch die Geschäftsleitung wird das Ziel der TAIMS-Phase III darin bestehen, Instrumente zu schaffen und Arbeitspraktiken zu unterstützen, mit deren Hilfe die mittelfristige Wirksamkeit der technischen Hilfe des Fonds bewertet werden kann. Dabei werden die TAIMS-Datenbank und die Überwachungs- und Planungsinstrumente eingesetzt, die bereits in den Phasen I und II geschaffen wurden, um die Wirksamkeit der technischen Hilfe des Fonds zu verbessern.

  • Empfehlung 1. Der IWF sollte einen mittelfristigen länderbezogenen Rahmenplan für die Festsetzung der Prioritäten der technischen Hilfe entwickeln. Dieser sollte länderspezifische strategische Zielrichtungen enthalten und mit einer systematischeren Bewertung von Faktoren einhergehen, die sich bereits in der Vergangenheit als relevant erwiesen haben.
  • Empfehlung 2. Der IWF sollte systematischere Ansätze entwickeln, mit deren Hilfe die Fortschritte der zentralen TH-Aktivitäten überwacht und die Ursachen wesentlicher Versäumnisse erkannt werden können.
  • Empfehlungen 3 und 4. Eine stärkere Mitwirkung der betroffenen Behörden und Ansprechpartner bei der Planung von TH-Aktivitäten und Folgeprogrammen sollte als Zeichen von Eigenverantwortung und Engagement herausgestellt werden. Darüber hinaus sollten die TH-Fachleute größere Anstrengungen unternehmen, um bereits im Vorfeld der eigentlichen Formulierung von TH-Empfehlungen verfügbare Optionen darzulegen und bestehende Alternativen mit den örtlichen Bediensteten zu diskutieren.
  • Empfehlung 5. Das Programm der Ex-post-Evaluierungen der TH sollte erweitert werden und es sollten systematischere Verfahren eingeführt werden, um die gezogenen Lehren weiterzugeben. Dies entspricht dem Trend der jüngsten Vergangenheit und erfasst periodische Bestandsaufnahmen und regelmäßige Evaluierungen.
  • Empfehlung 6. Die Prioritätsfilter sollten eingestellt oder durch solche Filter ersetzt werden, die eine wirksamere Steuerung der Gewährung von technischer Hilfe erlauben.

Die Direktoren stimmten der Empfehlung zu, dass der IWF einen mittelfristigen länderspezifischen Rahmenplan für die Prioritätensetzung im Bereich der technischen Hilfe entwickeln sollte, der länderspezifische strategische Zielrichtungen vorgibt und mit einer systematischeren Auswertung der Faktoren verbunden ist, die der früheren Entwicklung zugrunde lagen. Insbesondere waren sich die meisten Direktoren darin einig, dass die Strategiedokumente zur Armutsbekämpfung, die von einkommensschwachen Ländern entworfen werden (siehe Kapitel 4), als ein Instrument dienen sollten, um den mittelfristigen Bedarf an technischer Hilfe festzustellen und die Abstimmung zwischen den verschiedenen Behörden zu verbessern. Die Direktoren sprachen sich ferner dafür aus, die jährlichen Kapazitätsbedarfsermittlungen (RAPs) zu einem mehrjährigen Rahmen weiterzuentwickeln, der mit dem Übergang des IWF zu einem dreijährigen Haushaltsplan im Einklang steht. Sie empfahlen ferner, dass die Regionalabteilungen bei der Entwicklung von Länder-Rahmenplänen eine zentrale Rolle spielen sollten, weil dadurch die Prioritätensetzung für den Bedarf an technischer Hilfe verbessert würde. Die Direktoren sprachen sich außerdem dafür aus, dass die örtlichen Vertreter des Fonds in den Mitgliedsländern an der Festlegung des Bedarfs an technischer Hilfe und an der Überwachung ihrer Bereitstellung beteiligt werden. Ein solcher Rahmen würde einen sektor- und länderübergreifenden Vergleich des Bedarfs an technischer Hilfe ermöglichen und die Fähigkeit des Fonds verbessern, diesen Bedarf zu decken. Er würde es darüber hinaus ermöglichen, entstehende Engpässe zu identifizieren, die eine Umleitung von Ressourcen zwischen den einzelnen Fondsabteilungen, die technische Hilfe bereitstellen, erfordern. Die Prioritätensetzung für den Mitteleinsatz sollte sich auf eine gemeinsame Vision über die allgemeinen mittelfristigen Ziele des Fonds stützen, wobei der Fonds aber gleichzeitig die Flexibilität behalten sollte, auf dringende Bedürfnisse der Mitglieder einzugehen. Die Fachabteilungen sollten weiterhin dafür verantwortlich sein, die Qualität der technischen Hilfe zu sichern und Strategien für die technische Hilfe in ihren Bereichen zu entwerfen. Sie sollten außerdem entscheiden, wie die technische Hilfe am effektivsten bereitgestellt werden kann. In diesem Zusammenhang vertraten die Direktoren im Allgemeinen die Auffassung, dass die Länderbehörden letztlich für die Koordination der technischen Hilfe zuständig sein sollten, wobei es jedoch auch erforderlich sein könnte, dass der Fonds enger mit anderen Behörden und Gebern zusammenarbeitet, wenn die Kapazitäten in den Mitgliedsländern zu schwach sind.

Die Direktoren unterstützten außerdem die Empfehlung, dass sich der IWF-Stab und die Behörden zu Beginn wichtiger Projekte der technischen Hilfe auf messbare Indikatoren zur Überwachung der Fortschritte verständigen. Sie stellten fest, dass durch das TAIMS verbesserte, transparente und standardisierte Überwachungsverfahren in der gesamten Institution eingeführt werden können.

Eine stärkere Mitwirkung der Behörden und Ansprechpartner beim Entwurf von TH-Aktivitäten und Folgeprogrammen sollte als ein Zeichen von Eigenverantwortung und Engagement herausgestellt werden. Die für technische Hilfe zuständigen Experten sollten größere Anstrengungen unternehmen, um verschiedene Optionen zu identifizieren und mögliche Alternativen mit örtlichen Bediensteten zu diskutieren, bevor Empfehlungen für die technische Hilfe entworfen werden. Die Direktoren stimmten darin überein, dass eine stärkere Mitwirkung und Eigenverantwortung der betroffenen Behörden und die Diskussion verschiedener Optionen für eine größere Wirksamkeit der technischen Hilfe und eine Stärkung der lokalen Kapazität von entscheidender Bedeutung sind.

Die Direktoren empfahlen, das Programm der Ex-post-Evaluierungen der technischen Hilfe zu erweitern und systematischere Verfahren einzuführen, um die gezogenen Lehren weiterzugeben. Dies entspreche dem Trend der jüngsten Vergangenheit und erfasse periodische Bestandsaufnahmen und regelmäßige Evaluierungen. Die Direktoren stimmten darin überein, dass externe Evaluierungen ein nützliches Instrument sind, um die Rechenschaftspflicht zu erhöhen und neue Perspektiven zu gewinnen.

Es wurde außerdem betont, dass die Umsetzung der Empfehlungen des Berichts angesichts des drängenden Bedarfs der einkommensschwachen Länder an technischer Hilfe im Rahmen der Millennium-Entwicklungsziele keine Reduzierung des Umfangs der diesen Mitgliedern gewährten technischen Hilfe mit sich bringen sollte.

Evaluierung der AFRITACs

Die regionalen Zentren für technische Hilfe des IWF in Ostund Westafrika wurden 2002 bzw. 2003 errichtet. Sie sollen die Fähigkeiten der afrikanischen Länder südlich der Sahara stärken, Armutsbekämpfungsstrategien zu entwerfen und umzusetzen und die Koordinierung der technischen Hilfe verbessern, die auf den Kapazitätsaufbau im Rahmen des PRSP-Prozesses abzielt. Die AFRITACs bieten technische Hilfe und Ausbildung in einem breiten Fächer von Bereichen, darunter Überwachung des Bank- und Mikrofinanzwesens, Zollverwaltung, Verschuldung und Finanzmärkte, geldpolitische Maßnahmen, öffentliche Ausgabenpolitik, Einnahmen-verwaltung, Statistik und Steuerverwaltung. Sie wurde im Geschäftsjahr 2005 auf Antrag des OTM evaluiert. Die Bewertung erfolgte durch ein Team aus drei unabhängigen Beratern, die auf den öffentlichen Sektor, die Finanzverwaltung und Evaluierungstechniken spezialisiert sind.

Die Bewertung ergab, dass die AFRITACs ein effizientes Instrument für die Unterstützung des Kapazitätsaufbaus sind. Sie unterscheiden sich von anderen Arten der Bereitstellung von Hilfe durch die Möglichkeit, besser auf die Bedürfnisse der Kunden eingehen zu können, durch die geografische Nähe zu den Mitgliedsländern, eine kurze Reaktionszeit, die Vertrautheit mit den lokalen Zusammenhängen und Fragen sowie durch fachliche Führungsqualitäten. Die beiden Zentren, die einen nachfrageorientierten Ansatz verfolgen, der auf umfassenden Konsultationen mit den Mitgliedsländern basiert, haben ihre Ziele zum großen Teil erreicht. Aus der Auswertung eines Fragebogens ergab sich, dass das AFRITAC-Modell die Eigenverantwortung der Länder fördert, die regionale Solidarität stärkt, Geber besser über die Umstände und Bedürfnisse der Länder informiert, die Rechenschaftspflicht des Stabs erhöht und den Einsatz afrikanischer Experten erhöht. Der AFRITAC-Ansatz bei der Bereitstellung von Hilfe scheint außerdem relativ kosteneffizient zu sein, und die Zentren sind gut geführt. Die Regierungen der Mitgliedsländer unterstützen die Zentren. Die wichtigsten Verbesserungsmöglichkeiten liegen in den Bereichen Aufsicht und Evaluierung, wo ein Mangel an Leistungsindikatoren besteht. Die AFRITACs arbeiten eng mit regionalen Organisationen wie der Stiftung für den Aufbau afrikanischer Kapazitäten (African Capacity Building Foundation) und AFRISTAT (Economic and Statistical Observatory for sub-Saharan Africa) zusammen und beabsichtigen, ihre Beziehungen zu dem Macroeconomic and Financial Management Institute for Eastern and Southern Africa und dem Gemeinsamen Afrika-Institut des IWF (Joint Africa Institute) weiter auszubauen.

Die Evaluierung enthielt eine Reihe von Empfehlungen, die in der Folge aufgeführt werden: Die Empfängerländer sollen im Rahmen der Strategiedokumente zur Armutsbekämpfung umfassende Programme zum Aufbau von Kapazitäten beschließen; die begünstigten Behörden sollen mit Hilfe des IWF Pläne erarbeiten, um Stabsressourcen und institutionelle Kapazitäten zu entwickeln; die Vertretung der Länder im Lenkungsausschuss soll ihren Bedarf an technischer Hilfe widerspiegeln; die Teilnehmer an Arbeitsgruppen sollen sorgfältig ausgewählt und verpflichtet werden, die erworbenen Kenntnisse mit Mitarbeitern ihrer eigenen und verbundener Behörden zu teilen; der IWF soll einen Kurzzeitexperten einstellen, der dafür zuständig ist, Leistungsindikatoren und einen schlüssigen Rahmen für die Evaluierung der Ergebnisse der AFRITACs zu entwerfen, wobei diese Bewertung mindestens einmal pro Jahr stattfinden soll, und die AFRITACs sollen weiterhin die Fachkenntnisse der Afrikaner fördern, indem sie ortsansässige und befristet tätige Experten auf dem Kontinent anwerben, örtliche Fachkräfte darauf vorbereiten, selbst Ausbildungslehrgänge anzubieten, und ihre Zusammenarbeit mit regionalen Institutionen vertiefen. Im April 2005 billigten die Lenkungsausschüsse der beiden AFRITACs den unabhängigen Evaluierungsbericht und beschlossen einen Aktionsplan zu entwickeln, um seine wichtigsten Empfehlungen umzusetzen.

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