INTERNATIONALER WÄHRUNGSFONDS : Jahresbericht 2004

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Author(s):
International Monetary Fund
Published Date:
October 2004
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    Eine globale Institution

    Der Internationale Währungsfonds ist eine Sonderorganisation des Systems der Vereinten Nationen. Er wurde 1945 durch einen Vertrag gegründet, um einen Beitrag zur Förderung der Gesundheit der Weltwirtschaft zu leisten. Der IWF, mit Hauptsitz in Washington, D.C., wird geleitet durch seine 184 Mitglieder, die fast die gesamte Welt abdecken.

    Der IWF ist die zentrale Institution des internationalen Währungssystems – das System des internationalen Zahlungsverkehrs und der Wechselkurse zwischen den nationalen Währungen, das Geschäftsvorgänge zwischen den einzelnen Ländern ermöglicht.

    Die im IWF-Übereinkommen festgelegten Ziele umfassen die Erleichterung eines ausgewogenen Wachstums des Welthandels, die Förderung der Stabilität der Wechselkurse, die Vermeidung von Währungsabwertungen aus Wettbewerbsgründen und Unterstützung für die geordnete Lösung von Zahlungsbilanzproblemen der Länder.

    Zur Erreichung dieser Ziele setzt der IWF folgende Mittel ein:

    • Überwachung der Wirtschafts-und Finanzentwicklung und der Politikmaßnahmen sowohl in den Mitgliedsländern als auch auf globaler Ebene sowie Beratung der Mitglieder auf der Grundlage seiner 60-jährigen Erfahrung.

    • Vergabe von Krediten an Mitgliedsländer mit Zahlungsbilanzproblemen, um zeitweilige Finanzhilfen zu gewähren zur Unterstützung von Anpassungs-und Reformmaßnahmen, die darauf abzielen, die zu Grunde liegenden Probleme zu lösen.

    • Bereitstellung von technischer Hilfe und Ausbildung an Regierungen und Zentralbanken der Mitgliedsländer in seinem Expertisebereich.

    Durch seinen Einsatz für eine Stärkung des internationalen Finanzsystems und für eine Beschleunigung der Fortschritte in der Armutsbekämpfung sowie durch die Förderung einer soliden Wirtschaftspolitik in all seinen Mitgliedsländern trägt der IWF dazu bei, die Vorteile der Weltwirtschaft für alle zu sichern.

    Dieser Jahresbericht des Exekutivdirektoriums des IWF informiert über die Tätigkeiten des Direktoriums während des Geschäftsjahres vom 1. Mai 2003 bis zum 30. April 2004. Der größte Teil des Berichts besteht aus Zusammenfassungen von Direktoriumsaussprachen über die gesamte Bandbreite der Geschäftspolitik und -tätigkeit des IWF. Weitere Informationen finden sich auf der Webseite des IWF unter: www.imf.org.

    INTERNATIONALER WÄHRUNGSFONDS

    JAHRESBERICHT 2004

    DIE VORTEILE DER WELTWIRTSCHAFT FÜR ALLE SICHERN

    Höhepunkte

    Die Arbeit des IWF stand im GJ 2004 im Zeichen einer Belebung der Weltkonjunktur, die auf den Abschwung 2001-02 folgte. Das globale BIP-Wachstum erreichte 2003 nahezu seine langfristige Trendrate von 4 %. Gleichzeitig blieb der Preisanstieg niedrig. Die Expansion des Welthandels verstärkte sich ebenfalls, und die privaten Kapitalströme in die aufstrebenden Volkswirtschaften und in die Entwicklungsländer stiegen angesichts des Rückgangs der Zinsaufschläge für Anleihen aus den aufstrebenden Volkswirtschaften.

    Die sich verstärkende Erholung der Weltkonjunktur wurde von den Vereinigten Staaten und einer Reihe asiatischer Volkswirtschaften, einschließlich China, angeführt. Das weltwirtschaftliche Wachstum wurde beschleunigt durch anhaltend niedrige Zinssätze in den fortgeschrittenen Volkswirtschaften und eine in mehreren Ländern zu verzeichnende glaubwürdigere Geldpolitik und expansive Fiskalpolitik. Die gute Wirtschaftsentwicklung in einigen aufstrebenden Volkswirtschaften war Ausdruck der in den letzten Jahren durchgeführten Maßnahmen zur Verbesserung von Flexibilität und Widerstandsfähigkeit.

    Der IWF setzte sich auch im GJ 2004 für dauerhaftes Wachstum und Finanzstabilität sowie für eine Verringerung der Armut in den einkommensschwachen Mitgliedsländern ein. Er stützte sich dabei auf seine Überwachungsarbeit und Politikberatung, die Kreditvergabe zur Unterstützung von Stabilisierungs-und Reformprogrammen sowie die technische Hilfe für die Formulierung solider wirtschaftspolitischer Maßnahmen und den Aufbau robuster Institutionen.

    Überwachung

    Wie in den vergangenen Jahren stand ein Großteil der Aktivitäten des IWF in direktem Zusammenhang mit seiner Verantwortung für die Überwachung des internationalen Währungssystems sowie der Wirtschafts-, Finanz-und Wechselkurspolitik der Mitgliedsländer.

    Das Exekutivdirektorium führte seine umfassenden halbjährlichen Beurteilungen der weltwirtschaftlichen Aussichten und der globalen Finanzstabilität im August 2003 und im März 2004 durch. Bis März hatte sich der globale Wirtschaftsaufschwung gefestigt und an Breite gewonnen, und die Direktoren stimmten darin überein, dass sich die wirtschaftspolitischen Anstrengungen auf mittelfristige Maßnahmen konzentrieren sollten, die die Nachhaltigkeit des Wachstums unterstützen und gleichzeitig Spielraum schaffen, um auf mögliche zukünftige Schocks reagieren zu können. Der Übergang zu einem Umfeld mit höheren Zinssätzen stelle eine große Herausforderung dar. Die Direktoren teilten ferner die Ansicht, dass die relativ günstigen Bedingungen an den entwickelten und aufstrebenden Finanzmärkten eine gute Gelegenheit bieten, den Schwerpunkt der Wirtschaftspolitik auf Strukturreformen zu legen.

    Der IWF führte mit 115 Mitgliedern Artikel-IV-Konsultationen (Länderkonsultationen) durch. Er maß dabei der Überwachung des Finanzsektors weiterhin eine besondere Bedeutung bei. Im Rahmen des 1999 von IWF und Weltbank eingeführten Programms zur Bewertung des Finanzsektors (FSAP) haben über 100 Länder entweder an FSAP-Bewertungen teilgenommen oder sich formell dazu verpflichtet, und bisher wurden 58 Bewertungen abgeschlossen. Im Rahmen der FSAP-Beurteilungen des Jahres 2003 leistete der IWF sowohl in Deutschland als auch in Japan einen Beitrag zu den nationalen Debatten über die Reform des Finanzsektors. In mehreren Entwicklungsländern, einschließlich Tansania und Tunesien, wurden auf der Grundlage der FSAP-Beurteilungen wichtige Reformen auf den Weg gebracht. Darüber hinaus wurden bis Ende April 524 Berichte über die Einhaltung von Standards und Kodizes (ROSCs) für 106 Volkswirtschaften unter Erfassung von zwölf relevanten Bereichen abgeschlossen.

    Krisenprävention und -bewältigung

    Im Verlauf des Geschäftsjahres verbesserte der IWF seine Analyse-Instrumente, beispielsweise die Beurteilungen der Schuldentragfähigkeit sowie die Bilanzanalyse, und entwarf einen Leitfaden zur Aufstellung von Indikatoren für die Solidität des Finanzsektors.

    Nach Abschluss des 12-monatigen Pilotprogramms von IWF und Weltbank zur Beurteilung der Systeme zur Bekämpfung der Geldwäsche und der Terrorismusfinanzierung (AML/CFT) im Oktober 2003 beschloss das Direktorium, diese Arbeit in alle FSAP-Berichte und Beurteilungen von Offshore-Finanzzentren (OFC) zu integrieren. Das Direktorium bestätigte die 40 + 8 Empfehlungen der Aktionsgruppe zur Bekämpfung der Geldwäsche als neuen, erweiterten Standard für AML/CFT-Beurteilungen.

    Das Exekutivdirektorium überprüfte außerdem das Programm zur Beurteilung der OFCs. Bisher wurden 41 der 44 Jurisdiktionen, mit denen der IWF Kontakt aufgenommen hat, einer ersten Bewertung unterzogen.

    Angesichts der Bedeutung von guten Überwachungsbezogenen Daten erweiterte das Direktorium im GJ 2004 mit Wirkung von Januar 2005 die Datenkategorien, die die Mitglieder dem IWF auf der Basis von Artikel VIII Absatz 5 bereitstellen müssen, und schuf einen Verfahrensrahmen zur Durchsetzung dieser Verpflichtungen.

    Neben der Krisenprävention beschäftigte sich der IWF mit der Frage, wie die auftretenden Finanzkrisen geordneter bewältigt werden können. Die Zahl der aufstrebenden Volkswirtschaften, die Umschuldungsklauseln (CACs) in internationale Staatsanleihen einbeziehen, die nach New Yorker Recht begeben werden – in dem CACs bisher noch nicht Marktstandard sind – ist mit Unterstützung des IWF bis Ende April 2004 auf 18 gestiegen. Mehr als 70 % der Staatsanleihen, die in der zweiten Hälfte des Jahres 2003 und Anfang 2004 begeben wurden, enthielten CACs.

    Kreditpolitik und -fazilitäten

    Der IWF nahm während des Jahres eine Reihe von Änderungen an seiner Kreditpolitik und seinen Kreditfazilitäten vor und überprüfte die Ausgestaltung mehrerer Programme sowie die wirtschaftspolitischen Auflagen, die die kreditnehmenden Länder erfüllen müssen.

    Die Vorbeugenden Kreditlinien des IWF – ein Instrument, das 1999 als vorbeugende Verteidigungslinie für Länder eingeführt wurde, die trotz solider Fundamentaldaten anfällig für Ansteckungseffekte sind, liefen am 30. November 2003 ungenutzt aus. Im Anschluss daran prüfte der IWF, inwieweit vorsorgliche Vereinbarungen als Instrument zur Krisenprävention dienen können.

    Der IWF überprüfte die geschäftspolitischen Grundsätze für die Bereitstellung von Finanzmitteln in Beträgen, die die normalen Grenzen überschreiten („außergewöhnlicher Zugang”).

    Investoren in Manila prüfen die Vermögenspreise. Die Philippinen haben Umschuldungsklauseln -die vom IWF zur Erleichterung der Krisenlösung gefördert werden -in ihre nach New Yorker Recht begebenen Staatsanleihen aufgenommen.

    Auf der Basis der Empfehlungen des Unabhängigen Evaluierungsbüros führte der IWF Ex-post-Beurteilungen von fondsunterstützten Programmen ein.

    Das Unabhängige Evaluierungsbüro des IWF legte zwei Berichte vor – einen Bericht über die Rolle des IWF bei den Kapitalbilanzkrisen in Brasilien, Indonesien und Korea und einen Bericht über die fiskalische Anpassung in IWF-unterstützten Programmen. Der letztgenannte Bericht kam zu der Schlussfolgerung, dass verschiedene häufig geäußerte Kritikpunkte – vor allem dass IWF-unterstützte Programme einen schematischen Ansatz verfolgen, inflexibel sind und zu einem Rückgang der Sozialausgaben führen – durch die Untersuchungsergebnisse nicht bestätigt werden.

    Unterstützung einkommensschwacher Länder

    Das Hauptziel der Arbeit des IWF in einkommensschwachen Ländern ist eine tief greifende und dauerhafte Verringerung der Armut nach Maßgabe der Millennium-Entwicklungsziele (MDGs) der UN. Der IWF unterstützt die einkommensschwachen Mitgliedsländer mit Politikberatung, technischer Hilfe und konzessionären Darlehen im Rahmen der Armutsbekämpfungs-und Wachstumsfazilität (PRGF) und gewährt Zuschüsse im Rahmen der Initiative für hochverschuldete arme Länder (HIPC-Initiative). Er arbeitet dabei eng mit der Weltbank zusammen und stützt sich auf den wirtschaftspolitischen Rahmen, der in den länderspezischen Strategien zur Armutsbekämpfung festgelegt ist.

    Im Berichtsjahr erhielten 36 Länder im Rahmen ihrer PRGF-Vereinbarungen Zahlungen in Höhe von insgesamt 865 Mio. SZR (1,3 Mrd. $). Es wurden zehn neue PRGF-Vereinbarungen mit Darlehenszusagen des IWF von insgesamt 955 Mio. SZR (1,4 Mrd. $) getroffen. Per 30. April 2004 wurden die Anpassungs-und Reformprogramme von 36 Mitgliedsländern durch PRGF-Vereinbarungen mit einem Zusagevolumen von insgesamt 4,4 Mrd. SZR (6,4 Mrd. $) unterstützt.

    Zum Stichtag 30. April 2004 hatte der IWF im Rahmen der HIPC-Unterstützung Zuschüsse im Umfang von 1,8 Mrd. SZR (2,6 Mrd. $) zugesagt und insgesamt 1,2 Mrd. SZR (1,7 Mrd. $) ausgezahlt. Bis Ende April hatten 27 Länder ihren Entscheidungspunkt im Rahmen der erweiterten HIPC-Initiative erreicht. Äthiopien, Guyana, Nicaragua, Niger und Senegal hatten ihren Abschlusspunkt erreicht, so dass jetzt insgesamt 13 Länder diesen Punkt erreicht haben.

    Reguläre und Konzessionäre Kreditvergabe (Auszahlungen)

    (Milliarden SZR, pro Geschäftsjahr)

    Ausstehende IWF-Kredite1

    (Milliarden SZR, Ende des Geschäftsjahres)

    1Ohne konzessionäre Kredite.

    Der IWF und die Weltbank erstellten gemeinsam den ersten Globalen Monitoring-Bericht über Politikmaßnahmen und Aktionen zur Verwirklichung der MDGs und damit verbundene Ergebnisse. Dieser Bericht wurde im April 2004 im gemeinsamen Entwicklungsausschuss von IWF und Weltbank erörtert.

    Das Direktorium diskutierte im März 2004 über die Vorteile einer Subventionierung der Gebühren für Notfallhilfen zu Gunsten PRGF-berechtigter Länder, die von Naturkatastrophen betroffen sind, und beauftragte den Stab, konkrete Vorschläge für eine Umsetzung zu unterbreiten.

    Da viele einkommensschwache Länder zur Erreichung der MDGs externe Hilfe benötigen, haben die Stäbe von IWF und Weltbank ein Regelwerk für Schuldentragfähigkeit vorgeschlagen. Es bezieht sich sowohl auf die Entscheidungen dieser Länder hinsichtlich der Kreditaufnahme als auch auf die Entscheidungen der offiziellen Gläubiger und Geber hinsichtlich der Vergabe von Krediten und Zuschüssen.

    Um die Entwicklungshilfe vorhersehbarer und wirksamer zu gestalten, arbeitet der IWF mit dem OECD-Ausschuss für Entwicklungshilfe und den multilateralen Entwicklungsbanken an der Harmonisierung der Geberaktivitäten.

    Handel

    Wenige Monate nach dem Scheitern der Handelsgespräche der Doha-Runde in Cancún im September 2003 schrieben der Geschäftsführende Direktor des IWF und der Präsident der Weltbank einen gemeinsamen Brief an die Staats-und Regierungschefs und an die Finanz-und Handelsminister. Darin betonten sie die Bedeutung eines erfolgreichen Abschlusses dieser Runde, insbesondere den hohen Stellenwert der Liberalisierung des Agrarhandels sowie die Notwendigkeit einer größeren Flexibilität bei der Anwendung von Handelsregeln, deren Einhaltung arme Länder vor große Schwierigkeiten stellt.

    Das Direktorium des IWF hat im April 2004 den Handelsintegrations-Mechanismus, beschlossen. Damit unterstützt der IWF Länder, die mit vorübergehenden, auf die Handelsliberalisierung anderer Staaten zurückzuführenden Zahlungsbilanzproblemen konfrontiert sind.

    Außerdem gewährte der IWF einer Reihe von Ländern technische Hilfe im Bereich der Zollsystem-, Steuer-und Zolltarifreform, er arbeitete mit anderen Institutionen und Gebern im Integrierten Rahmenplan für handelsbezogene technische Hilfe zusammen, um Handelsreformen in die nationalen Armutsbekämpfungsstrategien zu integrieren, er identifizierte potenzielle Risiken und wies die Behörden auf die Vorteile der internationalen Integration hin und er untersuchte die Auswirkungen von Handelsreformen auf die Mitgliedsländer.

    Technische Hilfe und Ausbildung

    Der IWF bietet den Mitgliedsländern technische Hilfe und führt sowohl am Hauptsitz des IWF in Washington, D. C., als auch in regionalen Zentren Ausbildungskurse für Beamte durch.

    Der Umfang an technischer Hilfe stieg im GJ 2004 auf 367 Personenjahre, gegenüber 356 im GJ 2003. Die Subsahara-Region in Afrika blieb der größte Empfänger, obwohl die technische Hilfe im asiatisch-pazifischen Raum anstieg. Diese Steigerung war teilweise auf Hilfe an Länder in der Konfliktfolgezeit, wie Kambodscha und Timor-Leste, sowie auf erhöhte Hilfe für China, Indonesien und die Mongolei zurückzuführen. Mehrere Länder in Mittel-und Osteuropa erhielten technische Hilfe zur Vorbereitung auf den Beitritt zur Europäischen Union am 1. Mai 2004.

    Der IWF eröffnete im Mai 2003 sein zweites regionales Zentrum für technische Hilfe in Afrika. Das Westliche AFRITAC befindet sich in Bamako, Mali, und ist zuständig für die Länder Benin, Burkina Faso, Cöte d’Ivoire, Guinea, Guinea-Bissau, Mali, Mauretanien, Niger, Senegal und Togo.

    Externe Finanzierung sicherte 29 % der vom IWF im GJ 2004 bereitgestellten Hilfe.

    Führung, Zusammenarbeit und Transparenz

    Das bei der Tagung von IWF und Weltbank im April 2004 verabschiedete Kommunikee des Internationalen Währungs-und Finanzausschusses (IMFC) rief zu weiteren Anstrengungen auf, die Möglichkeiten der Entwicklungsländer zu verbessern, sich effektiver an der Entscheidungsfindung des IWF zu beteiligen, und es forderte das Direktorium auf, sich weiter mit der Frage der Quoten, der Stimme und der Vertretung auseinander zu setzen. Der Entwicklungsausschuss unterbreitete einen Vorschlag für das weitere Vorgehen im Hinblick auf Verfahren und nächste Schritte.

    Das Direktorium überprüfte außerdem die Transparenzpolitik des IWF. Die Anzahl der veröffentlichten Artikel-IV-Länderberichte erhöhte sich im GJ 2004. Nahezu drei Viertel aller Mitgliedsländer erklärten sich dazu bereit, zumindest einen Länderbericht zu veröffentlichen, und fast alle Dokumente, in denen die wirtschaftpolitischen Absichten der Länder zusammengefasst sind, wurden der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Das Direktorium hat bei allen Berichten über die Verwendung von IWF-Mitteln und die Überwachung nach Ablauf eines Programms sowie bei allen Artikel-IV-Berichten die Präsumtion der Veröffentlichung eingeführt, selbst wenn dies nach wie vor auf freiwilliger Basis geschieht.

    Finanzoperationen

    Die Verbesserung der weltwirtschaftlichen Lage und die gestärkte Widerstandsfähigkeit vieler aufstrebender Volkswirtschaften haben zu einem Rückgang in der Nachfrage nach IWF-Krediten geführt.

    Die Neuzusagen im Rahmen der regulären Kreditfazilitäten des IWF sanken von 29,4 Mrd. SZR (42,7 Mrd. $) im GJ 2003 auf 14,5 Mrd. SZR (21,1 Mrd. $) im GJ 2004. Mehr als 90 % der Neuzusagen entfielen auf Argentinien und Brasilien. Außerdem billigte oder erhöhte der IWF Bereitschaftskredit-Vereinbarungen mit der Dominikanischen Republik, Guatemala, Paraguay und der Ukraine. Burundi erhielt 9,6 Mio. SZR (13,9 Mio. $) als Nothilfe in der Konfliktfolgezeit. (Für Angaben zur Kreditvergabe an einkommensschwache Länder, siehe oben.)

    Das Volumen ausstehender IWF-Kredite stieg im September 2003 auf ein Rekordniveau von 70 Mrd. SZR (101,6 Mrd. $), ging allerdings bis zum Ende des Geschäftsjahres auf 62,2 Mrd. SZR (90,3 Mrd. $) zurück. Das sind 3,5 Mrd. SZR (5,1 Mrd. $) weniger als im Vorjahr. Der Rückgang ist im Wesentlichen auf hohe Nettorückzahlungen Brasiliens und zu einem geringeren Teil auf Rückzahlungen Russlands und der Türkei zurückzuführen.

    Die künftige Kreditzusagekapazität des IWF – d. h. der für neue Kreditzusagen in den nächsten zwölf Monaten verfügbare Umfang an quotenbasierten Finanzmitteln, der das wichtigste Maß für die Liquidität und die Kreditkapazität des IWF darstellt – sank von 61 Mrd. SZR (89 Mrd. $) im Vorjahr auf 58 Mrd. SZR (84 Mrd. $) Ende April 2004. Ausschlaggebend dafür waren in erster Linie die umfassenden Kreditzusagen des IWF an Argentinien und Brasilien.

    Personalwesen, Organisation und Verwaltung

    Beim leitenden Personal gab es mehrere Veränderungen. Der Geschäftsführende Direktor Horst Köhler trat im März 2004 zurück, um die Nominierung für das Amt des deutschen Bundespräsidenten anzunehmen. Im Mai wurde er zum Bundespräsidenten gewählt. Sein Nachfolger wurde im Juni 2004 Rodrigo de Rato, der in den Jahren 2000 bis 2004 das Amt des Wirtschaftsministers und des Zweiten Vizepräsidenten Spaniens innehatte. Der Stellvertretende Geschäftsführende Direktor Eduardo Aninat verließ den IWF im Juni 2003 und der Stellvertretende Geschäftsführende Direktor Shigemitsu Sugisaki trat im Januar 2004 in den Ruhestand. Nachfolger von Herrn Aninat und Herrn Sugisaki sind AgustÍn Carstens, zuvor Stellvertretender Finanzminister in Mexiko, und Takatoshi Kato, der zuvor in Japan hohe Ämter in Regierung, Wirtschaft und Wissenschaft innehatte. Raghuram G. Rajan, Finanzprofessor an der Universität Chicago, wurde im Oktober 2003 Nachfolger von Kenneth Rogoff als Volkswirtschaftlicher Berater des IWF und Direktor der Abteilung Forschung.

    Außerdem gab es verschiedene Änderungen in der Abteilungsstruktur. Die Abteilung Europa II, die im Jahr 1992 gegründet worden war, um die 15 Länder der früheren Sowjetunion zu unterstützen, wurde aufgelöst und die Zuständigkeit für diese Länder wurde zum Teil auf die Abteilung Europa und zum Teil auf die Abteilung Naher Osten und Zentralasien übertragen. Die Abteilung Afrika wurde umorganisiert, um ihre Effektivität zu erhöhen.

    Die Verwaltungsausgaben des IWF für das GJ 2004 beliefen sich netto auf insgesamt 747,6 Mio. $, ein Zuwachs von 3,8 %. Dies ist die niedrigste Erhöhung seit dem GJ 1997 und die genehmigten Ausgaben wurden nicht vollständig ausgeschöpft. Die Minderausgaben waren zurückzuführen auf Effizienzgewinne, niedrigere Personal-und Reisekosten sowie höhere Erstattungen. Außerdem wurden die Sicherheitsrücklagen nicht in Anspruch genommen. Der IWF setzte die Modernisierung seiner internen Budgetverfahren fort.

    Neue Zusagen im Rahmen der PRGF1

    (Milliarden SZR, pro Geschäftsjahr)

    1Erfasst Erhöhungen abzüglich gebilligter Reduzierung.

    Schuldenreduzierung der HIPC-Länder1

    (Milliarden US-Dollar, Nettogegenwartswert des Jahres 2003)

    1Für die 27 Länder, die per 30. April 2004 den Entscheidungspunkt erreicht hatten.

    Botschaft des Geschäftsführenden Direktors

    Der vorliegende Jahresbericht trägt zwar meine Unterschrift, verantwortlich für die Tätigkeiten des IWF im vergangenen Geschäftsjahr waren jedoch mein Vorgänger Horst Köhler, der von Mai 2000 bis März 2004 das Amt des Geschäftsführenden Direktors und Vorsitzenden des Exekutivdirektoriums innehatte, und seine erste Stellvertreterin Anne O. Krueger, die bis zu Beginn meiner Amtszeit im Juni Amtierende Geschäftsführende Direktorin war. Ihnen gebührt der Dank für die Leitung der Arbeit des IWF im Berichtsjahr.

    Der Beginn meiner Amtszeit fällt zusammen mit dem 60. Jahrestag der Gründung von IWF und Weltbank. Ich habe mich mit den Erfolgen des IWF und den aus seinen Erfahrungen zu ziehenden Lehren auseinander gesetzt und ich habe mich mit der Zukunft der Institution befasst. Ob ich nun zurückblicke oder nach vorn schaue, ich sehe die Hauptrolle des IWF darin, die wirtschaftliche und finanzielle Stabilität zu fördern und die Aussichten für dauerhaftes Wachstum weltweit zu verbessern. Das ist das Kernmandat des Fonds, und es ist so relevant für die Herausforderungen, vor denen die Länder zu Beginn des einundzwanzigsten Jahrhunderts stehen, wie es das gegen Ende des Zweiten Weltkriegs war.

    Die Anforderungen zur Förderung der wirtschaftlichen und finanziellen Stabilität haben sich jedoch seit 1944 auf Grund globaler Entwicklungen beträchtlich geändert.

    Der IWF hat in den letzten Jahren viele seiner Instrumente angepasst und in den Bereichen Überwachung, Kreditvergabe und technische Hilfe neue Instrumente entwickelt, um seine Arbeit hinsichtlich der Krisenprävention und -lösung zu verbessern und seinen Beitrag zur Armutsbekämpfung in den einkommensschwachen Ländern zu erhöhen.

    Ich glaube, dass diese Initiativen auch im Geschäftsjahr 2004 Erfolge gezeitigt haben. Die auf einen relativ milden Abschwung folgende Erholung der Weltkonjunktur hat – bei anhaltend niedriger Inflation – an Breite und an Fahrt gewonnen. Eine Reihe von einkommensschwachen Ländern, die Fortschritte bei der Senkung der Inflation, der Verbesserung der Finanzlage und der Umsetzung von Reformen erzielt haben, weisen beträchtliche Verbesserungen in der Wirtschaftsleistung auf, was auch den Armen zugute kommt. Afrika verzeichnete das größte Wachstum seit Mitte der 1990er Jahre. Das internationale Finanzsystem erwies sich im Anschluss an die Schocks der letzten Jahre — darunter der Kurseinbruch an den Aktienmärkten, die Terroranschläge des 11. September und der Irak-Krieg – als außerordentlich robust, und ich bin sicher, dass dies zumindest teilweise auf die während des letzten Jahrzehnts eingeführten erhöhten Sicherungen und Politikverbesserungen zurückzuführen ist.

    Das Jahr war außerdem gekennzeichnet von einer Konsolidierung vieler vor kurzem eingeleiteter IWF-Initiativen. Besonders zu betonen sind dabei die Anstrengungen zur Erhöhung der Transparenz in der Wirtschaftspolitik und -entwicklung. Der IWF hat im Laufe des Jahres mehr und bessere Informationen über seine Aktivitäten und die Wirtschaftslage seiner Mitgliedsländer veröffentlicht als je zuvor: Drei Viertel aller Länderberichte des IWF wurden veröffentlicht, ebenso wie fast alle Grundsatzdokumente. Diese erhöhte Transparenz fördert eine größere Rechenschaftspflicht und hilft den Märkten, die Risiken genauer einzuschätzen. Im Bereich der Überwachung wurden die Stärken/Schwächenprofile für die Finanzsektoren im Rahmen des 1999 eingeführten Programms zur Bewertung des Finanzsektors (FSAP) fortgesetzt. Der Fonds hat außerdem einige seiner neueren Instrumente – wie z. B. Beurteilungen der Schuldentragfähigkeit und Bilanzanalysen — verfeinert, um die Schwachstellen und Risiken, vor denen Länder und Regionen stehen, effektiver beurteilen zu können.

    In einer dynamischen globalen Marktwirtschaft können Krisen nicht völlig ausgeschlossen werden und die Rolle des IWF muss im Krisenfall darin bestehen, den betroffenen Ländern durch Politikberatung und Finanzunterstützung zu helfen, die Folgen der Krisen abzumildern, ihre Dauer zu verkürzen und Stabilität und Wachstum zurückzugewinnen. Der Fonds hat im Laufe des Jahres weitere Maßnahmen ergriffen, um seine Fähigkeiten, einen Beitrag zur Krisenlösung zu leisten, zu verbessern. Dazu gehören sein Einsatz für die Aufnahme von Umschuldungsklauseln in Staatsanleihen sowie die Klärung der Grundsätze für den außergewöhnlichen Zugang zu IWF-Mitteln bei Kapitalbilanzkrisen. Die IWF-gestützten Programme basierten zunehmend auf den im Jahre 2002 eingeführten Richtlinien über die Straffung der Konditionalität. Eine der Lehren der letzten Jahre besteht darin, dass der IWF in bestimmten Fällen vielleicht etwas entschiedener und vor allem vorhersehbarer auftreten sollte als in der Vergangenheit, wenn es darum geht, potentiellen Kreditnehmern gegenüber „nein” zu sagen. Es kann sich als notwendig erweisen, den Zugang zu IWF-Mitteln expliziter mit den Politikanstrengungen zu verbinden, die ein Land vor Ausbrechen einer Krise unternimmt, und vielleicht auch mit der Reformbereitschaft während des Überwachungsprozesses sowie mit der Einhaltung internationaler Finanzstandards und -kodizes. Die Vorbeugenden Kreditlinien, die während des Jahres ausgelaufen sind, waren ein Schritt in diese Richtung, und die Frage möglicher alternativer vorbeugender Kreditvereinbarungen ist Teil unseres Arbeitsprogramms.

    Ein weiterer Schwerpunkt des Geschäftsjahres 2004 war die Rolle des IWF bei der Bekämpfung der Armut in den einkommensschwachen Ländern. Die Millen-nium-Entwicklungsziele (MDGs) der UN setzen klare Ziele für die einkommensschwachen Länder und ihre Partner in der internationalen Gemeinschaft. Der gemeinsame IWF-Weltbank-Ansatz zur Ausarbeitung von Strategiedokumenten zur Armutsbekämpfung (PRSPs) und die erweiterte Initiative für hochverschuldete arme Länder (HIPC), die beide im Jahr 1999 eingeführt wurden, definieren den Grundansatz der Bretton-Woods-Institutionen im Bereich der Armutsbekämpfung. Ich halte diesen Ansatz für richtig und während des Geschäftsjahres 2004 gab es weitere Anzeichen dafür, dass dieser Ansatz Früchte trägt. Es gibt jedoch noch gewaltige Hindernisse, was auch aus dem im Juni 2004 veröffentlichten Globalen Monitoring-Bericht über die Fortschritte der Länder bei der Verwirklichung der MDGs hervorgeht. Ein erfolgreicher Abschluss der im Jahre 2001 im Rahmen der Doha-Runde eingeleiteten Handelsgespräche ist zwar für alle ein Muss, er ist jedoch für die Entwicklungsländer besonders wichtig.

    Es ist eine Ehre für mich, eine Institution zu leiten, die sich auf die Tradition beruft, als Forum für erfolgreiche internationale Zusammenarbeit zu dienen, aus Forschung und Erfahrung zu lernen und ständig ihre Instrumente an die Anforderungen eines sich wandelnden globalen Umfelds anzupassen. Wenn ich den Blick in die Zukunft richte, bin ich zuversichtlich, dass dies das Gütesiegel des IWF bleiben wird.

    Rodrigo de Rato

    Geschäftsführender Direktor und Vorsitzender des Exekutivdirektoriums

    Leitendes Personal

    Stand vom 30. April 2004

    Gerd Häusler, Berater

    Raghuram G. Rajan, Volkswirtschaftlicher Berater

    Länderabteilungen

    Abdoulaye Bio-Tchané

    Direktor, Abteilung Afrika

    David Burton

    Direktor, Abteilung Asien und Pazifik

    Michael C. Deppler

    Direktor, Abteilung Europa1

    Mohsin S. Khan

    Direktor, Abteilung Naher Osten und Zentralasien1

    Anoop Singh

    Direktor, Abteilung Westliche Hemisphäre

    Fachabteilungen und besondere Dienste

    Eduard Brau

    Direktor, Abteilung Finanzen

    Teresa M. Ter-Minassian

    Direktor, Abteilung Fiskalpolitik

    Leslie Lipschitz

    Direktor, IWF-Institut

    Gerd Häusler

    Direktor, Abteilung Internationale Kapitalmärkte

    François P. Gianviti

    Chefsyndikus, Abteilung Recht

    Stefan Ingves

    Direktor, Abteilung Währungs-und Finanzsysteme

    Mark Allen

    Direktor, Abteilung Entwicklung und Überprüfung der Wirtschaftspolitik

    Raghuram G. Rajan

    Direktor, Abteilung Forschung

    Carol S. Carson2

    Direktor, Abteilung Statistik

    Information und Liaison

    Thomas C. Dawson II

    Direktor, Abteilung Öffentlichkeitsarbeit

    Hiroyuki Hino

    Direktor, Regionalbüro Asien und Pazifik

    Flemming Larsen

    Direktor, Europa-Büros

    Reinhard Munzberg

    Direktor and Sonderbeauftragter bei den Vereinten Nationen, UN-Büro

    Unterstützende Dienstleistungen

    Margaret R. Kelly3

    Direktor, Abteilung Personalwesen

    Shailendra J. Anjaria

    Sekretär, Abteilung Sekretariat

    Brian C. Stuart

    Direktor, Abteilung Technologie und allgemeine Dienste

    Büros

    Barry Potter

    Direktor, Büro für Haushalt und Planung

    Alain Coune

    Direktor, Büro Interne Revision und Inspektion

    Claire Liuksila

    Direktor, Büro für das Management der technischen Hilfe

    Montek Singh Ahluwalia

    Direktor, Unabhängiges Evaluierungsbüro

    Jeanette Morrison

    Leiter, Referat Redaktion und Verlag

    Begleitschreiben an den Gouverneursrat

    27. August 2004

    Sehr geehrter Herr Vorsitzender!

    Gemäß Artikel XII Abschnitt 7 Buchstabe a des Übereinkommens über den Internationalen Währungsfonds und gemäß Abschnitt 10 der Satzung des IWF habe ich die Ehre, dem Gouverneursrat den Jahresbericht des Exekutivdirektoriums für das am 30. April 2004 abgelaufene Geschäftsjahr vorzulegen. Im Einklang mit Abschnitt 20 der Satzung wird der vom Exekutivdirektorium für das am 30. April 2005 ablaufende Geschäftsjahr genehmigte Verwaltungs-und Kapitalhaushalt des IWF in Kapitel 8 vorgelegt. Die geprüften Jahresabschlüsse der Allgemeinen Abteilung, der SZR-Abteilung sowie der vom IWF verwalteten Konten für das am 30. April 2004 abgelaufene Geschäftsjahr werden zusammen mit den diesbezüglichen Berichten der externen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft in Anhang IX präsentiert.

    Rodrigo de Rato

    Geschäftsführender Direktor und Vorsitzender des Exekutivdirektoriums

    Inhalt

    Das Geschäftsjahr des IWF läuft vom 1. Mai bis zum 30. April.

    Die Rechnungseinheit des IWF ist das SZR; die Umrechnungen von Finanzdaten des IWF in US-Dollar stellen nur Näherungswerte dar und werden wegen der einfachen Lesbarkeit angegeben. Am 30. April 2004 lag der SZR/US-Dollar-Wechselkurs bei 1 US-$ – 0,68879 SZR und der US-Dollar/SZR-Wechselkurs bei 1 SZR – 1,45183 US-$. Ein Jahr zuvor (am 30. April 2003) beliefen sich die Kurse auf 1 US-$ – 0,722589 SZR und 1 SZR – 1,38391 US-$.

    In diesem Bericht werden folgende Symbole verwendet:

    -bedeutet, dass die Zahl gleich null oder weniger als die Hälfte der letzten angegebenen Stelle ist oder dass es den Posten nicht gibt;

    -zwischen Jahreszahlen oder Monaten (zum Beispiel 2003-04 oder Januar-Juni) bezeichnet die in einem Zeitraum enthaltenen Jahre oder Monate, einschließlich des ersten und letzten Jahres bzw. Monates;

    / zwischen Jahreszahlen oder Monaten (zum Beispiel 2003/04) wird verwendet, um ein Fiskal-oder Geschäftsjahr anzugeben.

    In der englischen Fassung bedeutet „billion” eine Milliarde und „trillion” eine Billion; kleinere Abweichungen zwischen den zugrunde liegenden Zahlen und den daraus gebildeten Summen gehen auf das Runden der Zahlen zurück.

    Der in diesem Bericht verwendete Begriff „Land” bezieht sich nicht in allen Fällen auf ein nach internationalem Recht und Brauch als Staat definiertes Hoheitsgebiet. Der Begriff wird hier auch für einige Hoheitsgebiete benutzt, die keine Staaten sind, für die aber auf getrennter und unabhängiger Basis statistische Daten erhoben werden.

    INTERNATIONALER WÄHRUNGSFONDS

    JAHRESBERICHT 2004

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